Ein Ostergesteck aus Materialien der Natur

Ostergesteck aus der Natur
Selbstgemacht

Ein Ostergesteck aus Materialien der Natur

von: Ute Ziemann
2. April 2019

Zum Osterfest dürfen Ostersträuße und Gestecke nicht fehlen. Mit ein paar Tipps kann man diese leicht aus Naturmaterialien selbst machen.

Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und Forsythie: Ihre farbenfrohen Blüten gehören zum Frühling und dürfen auch auf der Ostertafel nicht fehlen. Ob als kleiner Blumenstrauß in einer Vase, einer Eierschale oder im Glas – oder als üppiges Gesteck mit Materialien aus der Natur –, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

„Ein Trend der Saison sind Blüten in Moos“, erzählt Grit Jonas vom Pflanzenhof in Neubrandenburg und zeigt auf eine bunte Vielfalt an großen und kleinen Gefäßen, in denen die Frühblüher auf dem feuchten Grün ihre Pracht entfalten. Neben Moos und Blumen, die mit ihrer Zwiebel Verwendung finden, kommen Zweige von Lärche, Birke oder Weide zum Einsatz.

„Auch Baumrinde eignet sich gut“, betont Grit Jonas. Wer gern durch die Natur streift, kann so manches Nützliches für so ein Gesteck entdecken. Nur Moos sollte man besser im Wald lassen. Einige Sorten stehen unter Naturschutz. Das könne richtig teuer werden, warnt die Gärtnerin. Im eigenen Garten Moos zu ernten sei aber unbedenklich – oder man kauft es eben.

Was auf einem Ostergesteck natürlich nicht fehlen darf, sind Eier. Grit Jonas findet die kleinen braun gesprenkelten Wachteleier sehr dekorativ. Gefärbt oder ungefärbt, das sei Geschmackssache. Genau wie Blumen und Farben, die sich jeder nach seinen Vorlieben aussuchen kann. Außerdem arbeitet sie gern mit Schalen von Hühnereiern.

Wer ein Gesteck selbst basteln will, muss sich zunächst für ein Pflanzgefäß entscheiden. „Dafür eignet sich fast alles, was man sowieso im Haushalt hat“, sagt die Gärtnerin und nennt Obstschale, Glas, Schublade und Metallkorb als Beispiele. Grit Jonas hat sich für ein schmales längliches Holztablett entschieden, was gut auf einen großen, rechteckigen Tisch passt. „Dafür brauche ich zusätzlich Folie, damit die Feuchtigkeit nicht durchdringen kann“, erklärt sie und gibt die folgenden Tipps.

Das brauchen Sie:

Ein Gefäß als Unterlage, Moos, Frühblüher wie Narzissen, Perlhyazinthen, eine Tulpe mit Zwiebel, etwas Erde, eine Blüte zum Beispiel Anemone, Steckmasse,
vier leere Hühnereier mit Öffnung, Rinde, Lärchen- oder Birkenzweige, Gras, Feder, Wachteleier, Folie

So wird’s gemacht:

1. Das Holztablett mit Folie auslegen.

2. An zwei Stellen auf dem Tablett Steckmasse mit Kleber fixieren. Anschließend die gesamte Fläche, einschließlich Steckmasse, mit Moos belegen.

3. In das Moos Narzissen und Tulpen mit Zwiebel stecken.

4. In drei der vier Eierschalen kommen Perlhyazinthen mit Zwiebel. Für den besseren Halt, die Schalen mit Erde auffüllen. In die vierte Eierschale kommen Wasser, Gras und die Anemonenblüte. Zwei der so dekorierten Eierschalen werden auf der Steckmasse befestigt, die anderen beiden auf dem Moos.

5. Nun werden Rinde und Lärchenzweige auf dem Gesteck platziert.

6. Zum Schluss das Gesteck mit einer Feder und gefärbten Wachteleiern dekorieren.

Grit Jonas kreiert tolle Ostergestecke.
Ute Ziemann, Redakteurin beim Nordkurier-Magazin Zuhause.

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Text:

Ute Ziemann
Fotos: Ute Ziemann